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1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Am Montagmorgen sind wir nach anderhalbstündiger Fahrt von Amman aus am syrischen Flüchtlingscamp Azraq, 100km von Syrien entfernt, angekommen. Es ist unsere vierte und letzte Projektwoche in diesem Jahr. Unsere Erfahrung zeigt uns, dass an jeder Ecke eine Überraschung lauern kann.

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Es gab noch einige Fragen, die vor unserer Ankunft offen waren:

  • 3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0
  • Hat unser Übersetzer eine Permission (Erlaubnis) für das Flücktlingscamp Azraq bekommen?
  • Wie geht es unseren Teilnehmer/innen (20 Syrische Geflüchte Männer und Frauen) psychisch und physisch?
  • Wie lange wird es dauern bis wir durch den langwierigen Einlassprozess ins Camp kommen werden?
  • Hat mit unserer Permission alles geklappt? Klappt der Transport vom Checkpoint am Eingang zum Community Center von CARE (bei dem unser Workshop stattfindet)?
  • Sind unsere dort gelagerten Workshops & Graffitimaterialen noch da?

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0  

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Die Fragen sollten sich nach und nach auflösen. Gegen 8:30 Uhr trafen wir an dem Haupteingang des Camps ein. Die Autos und LKWs reihten sich zur Kontrolle auf. Das Camp ist nach außen abgeriegelt. Alles was reinkommt wird kontrolliert. Wir, am Freitag den 07.12.2018 in Erfurt gestartet, warteten nun vor dem Eingang auf unseren Einlass ins Camp. Unsere Permission seien auf dem Weg. Nach einer Stunde warten, erhielten wir die Genehmigung für die „Stadt“, in welcher 51.000 Menschen auf engstem Raum zusammenleben. Pro Familie mit vier Kindern steht ihnen ein knapp 20m² große Blechhütte zur Verfügung.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 Wir freuten uns sehr alte Bekannte und auch neue Gesichter in dem Community Center anzutreffen. Wir besprachen die kommenden Tage, spielten zum Auflockern die „Schnick-Schnack-Schnuck-Weltmeisterschaft“, tauschten unsere Erwartungen, Erinnerungen und Wünsche im „Speed-dating“ aus. Sprachbarrieren wurden mit Händen und Füßen aufgebrochen. Denn unser Übersetzer kam erst nach dem gemeinsamen Mittagsessen (es gab doch Probleme mit seiner Permission). Die Spirit of Football-bekannten Gesichter stellten auf Arabisch den „neuen“ Spirit vor und insbesondere die bekannten FairPlay-Regeln. Diese wurden dann in Gruppenarbeiten gemeinsam künstlerisch und schriftlich in ihre Alltagssprache übersetzt.

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Erfreulicherweise geht es den Teilnehmer/innen besser als noch bei unserem letzten Besuch diesen September. Die Dürre und Hitze des Camps in den Sommermonaten sind nur schwer aushaltbar. Zudem gibt es nur wenige Volunteer Jobs, und die wenigen die es gibt sind hochbegehrt. Glücklicherweise durften unsere Teilnehmer/innen ihre Jobs behalten.

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 0 Auch zu unseren Materialien sollten wir Neuigkeiten erfahren. Sie seien ausgelagert worden, und sollen morgen kommen. Wir warten also gespannt auf unser Material, wir brauchen die Grafittidosen, Stifte und Papier für unser Kunstworkshops.

9 Kommentar schreiben zu Absatz 9 0 Jedoch war die Freude auf das Wiedersehen und die Vorfreude bei uns und bei den Teilnehmern/innen sichtbar. Wir sind gespannt auf die kommenden Tage bei unserem letzten Train-the-Trainers Workshop 2018 im Flüchtlingscamp Azraq in Jordanien. Wir haben großartige Neuigkeiten anzukündigen: Das Projekt wird höchstwahrscheinlich von dem Auswärtigen Amt und CARE Norway in 2019 weiter finanziert und auch noch ausgebaut.

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Die Projektreihe 2018 im Al-Azraq Camp wird gefördert von

Logo Auswärtiges Amt

Quelle:http://spirit-of-football.de/2018/12/09/4-projektwoche-in-azraq-tag-1/