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1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Unser erster Workshop fand in einem Hotel am Toten Meer statt. Es war für die Teilnehmer*innen eine Art Retreat. Unser Fokus mit dem DRC-Team aus Madaba lag auf Team-Building, da das Team in den letzten Monaten viel Zuwachs bekommen hatte und in Zukunft noch weiteren personellen Veränderungen unterliegen wird.

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Für die rund 30 Frauen und Männer war der Höhepunkt des ersten Tages das FairPlay-Handball Spiel auf einem Beachvolley-Platz. Für alle Teilnehmer*innen war diese Art des Mannschaftssports neu und es brauchte etwas Zeit um wurfsicher zu werden. Einige Teilnehmer*innen spielten barfuß, andere behielten ihre Schuhe an, aber alle hatten spätestens nach der ersten Partie Begeisterung in den Augen. Ob Team pink, gelb, blau oder weiß – alle feuerten sich gegenseitig an, motivierten die, denen etwas nicht gelang und jubelten bei jedem Tor. Am Ende war der Spielstand wie immer unwichtig – jedes Team lag sich in den Armen und freute sich darüber, gemeinsam tolle Spiele gespielt zu haben.

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4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Am zweiten Tag lag der Fokus auf Theater, wobei für uns nicht nur das Theaterspielen selbst, sondern auch die Warm Ups eine große Rolle spielten. Insbesondere die Methode „Human Picture“ war phänomenal, denn die Gruppe konnte sich schnell in ihre Rollen einfinden. Eine Gruppe von drei Personen stellte ein Bild und dieses wurde verändert, indem eine Person eine andere aus dem Standbild mit herausnam, so dass zwei weitere Personen dazu kommen mussten, um ein weiteres Standbild zu formieren. Die Gruppe war bei diesem Warm Up super kreativ und konnte dadurch immer wieder neue, lustige Standbilder kreieren. Man merkte, dass es den Teilnehmer*innen sehr viel Spaß machte.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Bei unserem Ein-Satz-Feedback am Ende der Zwei-Workshop-Tage war zu bemerken, dass die Gruppe als Team tatsächlich näher zusammengefunden hatte. Unsere Methoden und die damit verbundenen Erfahrungen haben sie als Gruppe untereinander vertrauter gemacht und enger zusammengeschweißt. Am besten fasst es die Aussage einer Teilnehmerin zusammen: „Ich habe euch als Kolleg*innen kennengelernt und jetzt habe ich das Gefühl Freunde gewonnen zu haben“. Dann würde ich mal sagen: (Spirit-)Mission accomplished!

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7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Für uns ist Fußball eine einfache Art mit Anderen eine Verbindung aufzunehmen – sei es verbal oder nonverbal. Bei Musik ist es ähnlich. Musik verbindet und baut Sprachbarrieren ab. Dieses wurde uns wieder einmal bei unserem zweiten Workshop mit Johud, einer Partnerorganisation von DRC und der größten lokalen NGO in Jordanien, bewusst.

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 0 Nach einer unserer FairPlay-Fußball Einheiten verzauberte uns ein Teilnehmer spontan mit seiner Stimme. Vor der gesamten Gruppe begann er zu singen. Kurz darauf stimmten mehrere Teilnehmer*innen mit ein. Obwohl wir nichts von dem verstanden was gesungen wurden und uns, oberflächlich gesehen, so vieles trennen mag, fühlten wir uns eins mit der Gruppe. Es war ein magischer Augenblick für uns alle.

9 Kommentar schreiben zu Absatz 9 0 Die Musik in Verbindung mit Bewegung ist ein weiterer, wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und zeigt sich u.a. bei der Aktivität „We will rock you“: sie verbindet nicht nur musikalischen Rhythmus mit Bewegung, sondern beinhaltet auch nonverbale Kommunikation. Gleich zu Beginn erkannten alle Teilnehmer*innen sofort den bekannten Rhythmus von Queen und stimmten freudig ein. So entstand durch das gemeinsame Klatschen eine tolle Atmosphäre. Viele Teilnehmer*innen haben ihre Freude gezeigt und geäußert, dass wir ihrer Arbeit neue Impulse gegeben haben. Sie waren dankbar für unsere Methoden, die keine bis wenig Material benötigen, um sie anzuwenden. Da sie bei ihrer Arbeit mit geflüchteten Kindern und jungen Erwachsenen kaum finanzielle Mittel zur Verfügung haben, war es für die Gruppe hilfreich, solche Arten von Aktivitäten kennenzulernen. Wir als Team sind glücklich darüber, dass wir der Gruppe etwas vermitteln konnten, was einfach durchzuführen und von großem Wert für ihre Arbeit ist.

10 Kommentar schreiben zu Absatz 10 0 Unser letzter Workshop erlaubte uns ein Wiedersehen mit alten Bekannten. So konnten wir die Kenntnisse mancher Teilnehmenden, die bereits an Workshops im April oder September teilgenommen hatten, auffrischen. Und die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß! Die Besonderheit dieses Workshops war, dass wir diesmal mit Yasmeen Hijjawi vom DRC zusammenarbeiten und ihren EPR-Ansatz (Embodiment, Projection, Role) in Verbindung mit unseren Methoden brachten. Zunächst wurden die einzelnen Kategorien erklärt, dann wurden unsere Methoden der jeweiligen Kategorie zugeordnet und anschließend erfolgte eine Diskussion über die Anwendung von beiden in der Praxis.

11 Kommentar schreiben zu Absatz 11 0 Durch die tolle Zusammenarbeit mit Yasmeen erlebten wir zwei grandiose Workshop-Tage, die nach Worten der Teilnehmer*innen auch gerne hätten länger dauern können!

Quelle:https://spirit-of-football.de/2019/12/18/training-of-trainers-in-jordanien-vom-08-18-dezember-2019/?replytopara=4