In der Tungerstraße 1 gab es am Samstag, den 26.09.26 einen wunderbaren Tag mit ca. 21 Kindern zwischen 8 und 14 Jahren (hauptsächlich Mädchen), die wir auf unserer „Insel“ willkommen hießen. Es gab einen Bastelworkshop und eine Perkussionseinheit und zu Mittag wurden die Kinder selbst zu Spaghettiköchen (mit 2 leckeren Saucen zur Auswahl). Robert Meyer von Spirit of Football und die Theaterpädagogin Billie Enders regten die Kinder dazu an sich vorzustellen, dass sie alle auf einer Insel gestrandet seien, dabei aber sämtliches Material zur Verfügung hatten um diese genau nach ihren Wünschen zu gestalten: Was sollte sich auf dieser Insel befinden, was würden sie gerne machen, worauf können sie nicht verzichten?
Vor vier Jahren hatten Billie und Robert bereits die Idee zu etwas ähnlichem gehabt und dann über eine Woche ein Ferienprojekt angeleitet. In einem Kinder- und Jugendzentrum auf dem Erfurter Drosselberg hatten sie mit den Kindern Vorstellungen über eine eigene Insel gesammelt und daraus ein Hörspiel entwickelt, das anschließend im Rahmen einer Quartiersbegehung zu hören war. Der Plan für dieses Jahr war eigentlich, ehemaligen Teilnehmende zu reaktivieren, aber das funktionierte nicht – wahrscheinlich weil der Drosselberg immerhin anderthalb Kilometer vom Herrenberg entfernt ist! Also haben wir für diesen Tag die Kinder eingeladen, die sich mit Spirit of Generations in der Tungerstr. sowieso verbunden fühlen und das ist auch sehr gut aufgegangen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen haben alle miteinander das Drossel-Island-Hörspiel gehört, um sich für die eigene Insel inspirieren zu lassen. Anschließend wurde im Brainstorming erörtert, was alles auf dieser Insel stattfinden sollte, es wurden Inselregeln aufgeschrieben und dann die Inselkarte gestaltet! Das war sehr spannend, was da alles geschehen und Platz haben sollte: viel Natur sollte da sein (damit die Luft gut ist), eine tolle Unterwasserwelt, schöne Blumen und Vögel, die die Samen weitertragen. Freunde und Verwandte wären natürlich da, es gäbe Eis in Hülle und Fülle (2 Eisdielen!), eine Disco, einen Kletterwald, Zelte und ein Lagerfeuer mit Stockbrot und Marshmallows.
Es würde keine Autos geben und alles würde mit dem Fahrrad abgefahren werden. Geld würde auch nicht benötigt, da alles was man braucht getauscht wird. Eine Schule wäre natürlich da, die aber klein und schnuckelig wäre, wo man Instrumente und verschiedene Berufe erlernen würde. Interessant ist, dass sich in der Mitte der Insel ein riesiges Krankenhaus befindet, wo viel Liebe herrscht (Herzchen über dem Eingang und Patienten, die liebevoll und professionell vom medizinischen Personal betreut werden). Einen Bürgermeister gibt es, der die Menschen vorm Ertrinken rettet…. Der rosa Flamingo, der ständig im Spiel versteckt und wiedergefunden wurde, ist womöglich der Bürgermeister der Insel, die den klingenden Namen „Bananingo“ hat, denn Bananen sind bei der Bevölkerung ebenso beliebt wie der Flamingo!
Ein ereignisreicher Tag war das, der alle Beteiligten sehr glücklich machte. Die Regeln der Insel sollten auch weiterhin in der Tungerstr. 1 befolgt werden – dafür werden unsere Teamer*innen schon sorgen!
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