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1 Kommentar schreiben zu Absatz 1 0 Montag, 30. April 2018

2 Kommentar schreiben zu Absatz 2 0 Grenzeintritt Republika e Kosoves

3 Kommentar schreiben zu Absatz 3 0 Da wir nicht direkt über Serbien einreisen konnten, kommen wir nach einem einstündigen Umweg über Mazedonien in die Grenzregion des Kosovo. An der Grenze stehen wir in einer langen Autoschlange und warten…und warten….und warten…

4 Kommentar schreiben zu Absatz 4 0 Wir bemerken, dass wir uns immer mehr von der EU mit ihren Vorzügen, wie z.B. dem Schengen Raum, entfernen. Diese Warteschlange erinnert an vergangene Tage, an Urlaube als Kind, als man sich noch ewig an den Grenzen Kontrollen unterziehen und warten musste. Ein missmutig guckender Grenzbeamter sitzt hinter seinem Schalter.

5 Kommentar schreiben zu Absatz 5 0 Alter, großformatiger Personalausweis: Der ist hier fehl am Platz.

6 Kommentar schreiben zu Absatz 6 0 Nur der biometrische Personalausweis im Scheckkartenformat zählt. Also quetscht sich Sven zwischen Grenzhäuschen und Auto schnell hindurch, um seinen Reisepass aus seinem Rucksack im Kofferaum herauszukramen. Auch unsere grüne Karte für die Versicherung unseres FairPlay-Mobils wird im Kosovo nicht anerkannt, deswegen müssen wir an der Grenze noch eine kosovarische Kfz-Versicherung kaufen.

7 Kommentar schreiben zu Absatz 7 0 Nachdem der ganze Papierkram erledigt ist, kann es endlich weitergehen.

8 Kommentar schreiben zu Absatz 8 0 Wir sind gespannt und neugierig auf die nächsten Tage. Zugleich etwas nervös, weil wir uns auf unbekanntem Terrain bewegen und nicht wissen, was uns erwarten wird, denn keiner von uns war bisher im Kosovo.

9 Kommentar schreiben zu Absatz 9 0  

10 Kommentar schreiben zu Absatz 10 0 Wir fahren in ein Land, indem vor 19 Jahren noch Krieg herrschte. Wir fahren über eine schmale, verstaubte Straße in Richtung Priština, die Hauptstadt des Landes.

11 Kommentar schreiben zu Absatz 11 0 Dann müssen wir dringend, wollen aufs Feld…

12 Kommentar schreiben zu Absatz 12 0 Ich erinnere an den Hinweis des Auswärtigen Amtes nicht vom Hauptweg abzukommen und befestigte Straßen bzw. Wege, zu benutzen, da es im Kosovo nach wie vor ein ernst zu nehmendes Mienenprobleme gibt. Benni zu Anna zynisch: „Du kannst es dir aussuchen, Arm dran oder Arm ab.“ Diese zwar sehr zynische Aussage, verdeutlicht vielleicht nochmal die Gefahr, die nach wie vor besteht, da das Verlegen von Mienen nicht immer dokumentiert wurde und von Zeit zu Zeit auch neue Mienenfelder gefunden werden.

13 Kommentar schreiben zu Absatz 13 0 Langsam tuckeln wir Baufahrzeugen hinterher. Auf der kurvenreichen Straße haben wir kaum Einsicht zum Überholen. Freundlicherweise gibt uns der Fahrer, des beladenen LKWs Lichtzeichen! AHHH!!!! STOPP!!! Das war das Zeichen für Achtung Gegenverkehr! Als uns der beladene LKW erneut ein anderes Lichtzeichen gibt, trauen wir uns zunächst nicht mehr auf der engen Straße zu überholen. Als uns dann etliche Kurven weiter ein Polizeiauto überholt, nutzen wir die Gunst der Stunde und fahren mit ihm an dem LKW zügig vorbei.

14 Kommentar schreiben zu Absatz 14 0 Riesig erbaute Betonpfeiler ragen aus einem Tal entlang eines Flusslaufes gen Himmel. Überall Staub. Man sieht eine Großzahl an Bauarbeitern und Baufahrzeugen. Dieses Mammutprojekt zieht sich kilometerweit die Straße entlang und ist ein Zeichen dafür wie die Infrastruktur im Land verbessert wird, um unter anderem auch wirtschaftliche Beziehungen anzukurbeln.

15 Kommentar schreiben zu Absatz 15 0 An den Straßenrändern wehen überall albanische Flaggen. Wir sind zunächst verwundert, dass wir vorwiegend albanische Flaggen, anstatt der Kosovarischen sehen. Alte amerikanische Schulbusse erinnern an vergangene Tage, an amerikanische Filme und repräsentieren die Rolle der USA im Kosovo.

16 Kommentar schreiben zu Absatz 16 0 Wir kommen in Priština an und Einkaufszentren und Malls mit überdimensionalen Werbetafeln prägen das Straßenbild. Leuchtreklame weit und breit. Und alles blinkt und leuchtet.

17 Kommentar schreiben zu Absatz 17 0 „Der Neoliberalismus klatscht uns mit voller Wucht ins Gesicht“. Wir fühlen uns wie in „Las Vegas“ im Kosovo. Damit haben wir nicht gerechnet und sind etwas erschlagen, zugleich gespannt auf die nächsten Tage.

Quelle:http://spirit-of-football.de/2018/04/30/kosovo-ueber-umwege-in-die-republika-e-kosoves/?replytopara=14